groovy-worms in der Kirche?
In der katholischen Kirchengemeinde St. Oliver in Laatzen spielt Musik eine ganz große Rolle. Es gibt mehrere Organisten, einen Kirchenchor, eine Gruppe für neue Kirchenmusik – Taktlos – und einen Jungendchor – mit Namen beatless – wie denn sonst?
Halt, diese Information ist veraltet. Beatless hat sich 2007 aufgelöst, da der Chorleiter und einige Sänger wegziehen mussten. Übrig blieb ein kleiner Kreis von Musikern mit dem Ziel „wir wollen die Kirche rocken“. Es fehlte an Sängern und so wurde mit dem Firmkurs 2008 eine Projektband ins Leben gerufen, die sich auf moderne Kirchenmusik konzentriert.
Bei den Proben zum Firmgottesdienst gab es immer wieder drei entscheidende Fragen und Antworten:
Die neue Hoffnung in der hannoverschen Kirchenmusik-Szene war geboren. Die Band erntete nach der Premiere viel Applaus und Zuspruch. Besonders gelobt wurde die Interpretation das Hallelujas von Jeff Buckley, bekannt aus dem Film Shrek, die Instrumentalbegleitung der Kommunion mit einer Ballade von den Dire Straits und der „Canon-Rock D Major" von Pachelbel.
So folgte die Einladung für den nächsten Auftritt umgehend. Auf dem Neujahrsempfang 2009 der St. Oliver Pfarrgemeinde gab groovy-worms ein kurzes Konzert, diesmal mit weltlichen Popsongs von Bon Jovi, den Ärzten und anderen.
Ein kurzer Auftritt bei der Karnevalssitzung 2009 der Männergemeinschaft von St. Oliver offenbarte auch die humoristischen Seiten von groovy-worms. Mit Pappinstrumenten wurde zu einem Song der Gruppe "Eure Mütter" das Gemeindeleben parodiert.
Im Mai folgte die Gestaltung des Erstkommuniongottesdienst und weitere Messfeiern.
Auch im Jahr 2009 war der Firmkurs eine willkommene Gelegenheit für groovy-worms sich mit „frischem Blut“ zu versorgen. Mit dieser Verstärkung spielt die Band heute in folgender Besetzung: Drums, Bass, Keyboard, Rhythmus- und Sologitarren sowie Flöte und Klarinette. Vokal ist groovy-worms mit Sopran, Alt und Bass ausgestattet.
Mit dieser Besetzung wurde in 2010 erneut der Erstkommunionsgottesdienst und weitere Messfeiern begleitet. Ein einstündiges Konzert auf dem Pfarrfest von St. Oliver im August mit Hits und Oldies von Amy McDonald, Fury in the Slaughterhouse, Liquido, Robbie Williams oder The Cranberries brachte viel Anerkennung (Bilder vom Pfarrfest 2010). Damit wurde groovy-worms erstmals in der Lokalpresse erwähnt.
groovy-worms versteht sich als eine Band, die Musik macht, weil es Spaß für die Bandmitglieder macht und für andere bringt. Der musikalische Fokus liegt dabei auf dem Arrangieren und neu Interpretieren von bekannten und neuen Musikstücken geistlicher Musik.
groovy-worms ist grundsätzlich offen für junge und jung gebliebene Musiker und insbesondere Sänger. Wir arbeiten gerne mit Gästen, die wie wir mit Spass und Regelmäßigkeit proben. groovy-worms trifft sich jeweils am Freitagabend zum proben. Interessenten wenden sich bitte an Georg Gehrenkemper oder Jens Siebert. Das Pfarrbüro der St. Oliver Gemeinde kann Kontakte ebenfalls vermitteln.
Keep on grooving – groovy-worms